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EINTRAG IN NEUIGKEITEN

Jorge Pikunic ergreift das Wort vor den Vereinten Nationen

Jorge Pikunic spricht über das Internet der Dinge und dezentrale Energien auf dem Weltgipfel für Innovation und unternehmerische Initiative bei den Vereinten Nationen.

Im letzten Jahr richtete Centrica den neuen globalen Geschäftszweig „Distributed Energy & Power“ ein, um auf diese Weise große Energieverbraucher bei der Kontrolle ihres Energieverbrauchs zu unterstützen.

In seiner gestrigen Rede auf dem Weltgipfel für Innovation und unternehmerische Initiative bei den Vereinten Nationen in New York hielt unser Managing Director Jorge Pikunic einen Vortrag über das Thema „Das Internet der Dinge und die Energieversorgung: Die Nachhaltigkeit beginnt im eigenen Haushalt.“

Die vollständige Rede finden Sie unten.

„Guten Morgen. Es ist mir eine Freude, hier sein zu dürfen.

Ich arbeite für Centrica, ein internationales Energie- und Dienstleistungsunternehmen, das hier in den USA unter der Marke „Direct Energy“ operiert.

Ich bin Managing Director von „Distributed Energy & Power“, einem von zwei globalen Unternehmen, die erst vor wenigen Monaten ins Leben gerufen wurden, als Reaktion auf die sich derzeitig abzeichnenden, fundamentalen Tendenzen des Umbruchs in der Welt der Energieversorgung.

Nur wenige Blocks von hier entfernt, in der Pearl Street, wurde im späten 19. Jahrhundert das erste zentrale Kraftwerk gebaut. Die Stadt New York erlebte also die Anfänge der Energieversorgung, an die wir heute alle gewöhnt sind:

„Ich, der Versorger, gebe Ihnen, den Verbrauchern, die Energie, die Sie benötigen. Sie legen einen Schalter um, das Licht geht an, und am Ende des Monats, des Quartals oder Jahres erhalten Sie eine Rechnung.“ Ohne dass Sie wirklich wissen, wodurch die Energie verbraucht wurde oder woher sie stammte. Sie sind ein passiver Verbraucher.

Aber jetzt leben wir nicht mehr im 19. Jahrhundert. Die Welt von heute könnte sich kaum gravierender von der damaligen unterscheiden.

Ich kann im Einzelnen drei Trends erkennen, die den Bereich der Energieversorgung maßgeblich prägen:

Der erste ist das Wachstum der erneuerbaren Energien. Hier in den USA wurden Solarstrom-Kapazitäten für über 25 GW eingerichtet – genug, um 5 Millionen Haushalte mit Strom zu versorgen.

Zweitens ändert sich die Einstellung der Menschen gegenüber der Energie. Centrica hat 28 Millionen Kunden. Wir beobachten, dass Kunden auswählen möchten und sich mehr Kontrolle und die Möglichkeit wünschen, weniger Energie zu verbrauchen. Sie verlangen zunehmend auch niedrigere CO2-Emissionen.

Drittens werden Technologien immer verfügbarer. Zum Beispiel ist die Stromspeicherung im Begriff, sich zu einer etablierten und erschwinglichen Technologie zu wandeln. Die Preise für Lithium-Ionen-Batterien sind zwischen 2012 und 2015 um 53 % gefallen (Global Supplier Relations, 2015). Aber noch bedeutender sind die Veränderungen in der Digitaltechnologie und Datenanalyse. Das Internet der Dinge wird sich grundlegend auf die Art unserer Geschäftstätigkeiten auswirken. Schätzung zufolge wird es bis 2020 in der Welt 50 Milliarden angeschlossene Geräte geben. Big Data und Analysen geben Versorgern die Möglichkeit, aussagekräftige Erkenntnisse für ihre Kunden zu erhalten, mit denen sie ihren Energiekonsum analysieren und ändern können, indem sie z. B. den Energieverbrauch reduzieren. Eines unserer Produkte, Panoramic Power, das durch eine innovative kabellose Sensortechnologie gestützt ist, tut genau das.

Diese drei Trends – erneuerbare Energien, die Einstellung gegenüber der Energie und die Zugänglichkeit von Technologien – bedeuten, dass die Zeit des passiven Verbrauchers vorüber ist.

Sie bedeuten auch, dass sich der Ort der Energie – wo die Energie erzeugt und verwaltet wird – ändert. Energie wird näher am Ort des Verbrauchs erzeugt, und wir beobachten die Entstehung von lokalen Energiesystemen und Mikro-Versorgungsnetzen.

Wenn Sie mich also fragen, was das Internet der Dinge für die Energie bewirkt, so lautet meine Antwort: die Demokratisierung der Energie. Von einer Handvoll von Playern hin zu Zehntausenden großer Energieverbraucher und Millionen von Haushalten und Kleinunternehmen, die eine wichtige Rolle spielen werden.

Vielen Dank. „

 

 

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