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Wenn die Technik zusammenkommt, um CO2 zu reduzieren

Energiemanagement und Ressourcenmanagement kommen zusammen. Das Ergebnis? Ein tieferes Verständnis des Energieverbrauchs und eine größere CO2-Reduktion.

Fast jedes Unternehmen hat dasselbe Ziel: die Maximierung der Profite. Eine der offensichtlichsten Methoden, dies zu erreichen ist, die Produktion zu steigern und gleichzeitig die Kosten gering zu halten. Oder, um es einfach auszudrücken, aus weniger mehr machen.

Das ist nicht so einfach. Aber es gibt zwei Methoden, die helfen können: Ressourcenmanagement und Energiemanagement.

Steuerung der Ressourcen, Steigerung der Leistung

Große Betriebe, insbesondere solche in der Herstellung, verlassen sich auf eine Vielzahl Geräte für die Produktion, von schweren über leichte Maschinen bis zu den Anlagen, die sie beherbergen. Infolgedessen ist die Leistung dieser Ressourcen von entscheidender Bedeutung.

Das Ziel des Ressourcenmanagements besteht darin, so viel Wert wie möglich aus jedem Faktor der Produktion zu ziehen. In der Regel wird dieser Prozess durch die Fehlervermeidung geleitet und umfasst u. a. folgende Punkte:

  • Ressourcenwartung
  • Verhaltensanalyse
  • Risikominderung
  • Compliance-Auditing

Dies ist ein recht großes Vorhaben, aber dank der Fortschritte beim Cloud-Computing und in der Sensortechnologie ist es viel einfacher als früher. Heutzutage erfolgt das Ressourcenmanagement meist durch Software, die Daten aus eingebetteten Sensoren (in der Regel Drehzahlmesser, Schwingungs-, Wärme- und/oder induktive Distanzmesssensoren) und Gebäudemanagementsystemen verarbeitet.

Vom Ressourcenmanagement zum Energiemanagement

Beim Energiemanagement ging es früher um die Suche nach Energieverschwendung und deren Beseitigungum die Suche nach und Beseitigung. Im Laufe der Zeit wurde dies durch das anspruchsvollere Ziel ersetzt, die Rolle zu verstehen, die Energie im gesamten Unternehmen spielt. Seit Kurzem wird dieses Verständnis zur Verbesserung der Effizienzen im Prozess und im Betrieb der Geräte angewendet. Was zunächst als eine Frage der einfachen Protokollierung der Energieaufnahme begann, hat sich in eine laufende Überwachung verwandelt, um betriebliches Wissen freizulegen.

Ein Zusammentreffen von Managementarten

Energie- und Ressourcenmanagement wurden traditionell als separate Bereiche betrieben, aber das ändert sich. Energiemanagement übernimmt Aufgaben des Ressourcenmanagements, und das Ressourcenmanagement muss den Faktor Energie berücksichtigen, um wirksam zu sein.

Diese Konvergenz wird im Wesentlichen durch das Internet der Dinge (IoT) vorangetrieben. Das Energiemanagement nutzt die IoT-Technologien, und die Datenrasterfahndung erfasst mehr und mehr Wissen des Ressourcenmanagements.

Natürlich geht es nicht nur um die Daten, die erfasst werden, sondern auch um ihre Verarbeitung und Nutzung. Hier kommen Big Data, maschinelles Lernen und prädiktive Analyse ins Spiel. Diese Technologien werden in zunehmendem Maße in Unternehmensumgebungen genutzt, um Energie- und Ressourcenmanagement weiter miteinander zu verstricken.

Mit Blick auf die Zukunft

Das Energiemanagement wurde erweitert und umfasst nun:

  • Leistungsprüfung
  • Erkennen von Anomalien
  • Maschinendiagnose
  • Prädiktive Analyse
  • und zahlreiche andere Aufgaben, die früher ausschließlich in den Bereich des Ressourcenmanagements fielen.

Man kann sagen, dass ein Hilfsmittel zum Ressourcenleistungsmanagement, das nicht die Energie berücksichtigt, nicht umfassend ist. Ohne eine Analyse von Energieflussmustern entgehen Ihnen wahrscheinlich entscheidende Informationen, die für eine nachhaltige Ressourcenleistung notwendig sind.

Einigen Unternehmen ist diese Tatsache bereits bewusst, und sie nutzen sie scharfsinnig zu ihrem Vorteil. Diese Unternehmen setzen sich ergänzende Ressourcen- und Energiemanagementsysteme (EMS) ein und profitieren von beiden – die sich gegenseitig informieren –, indem sie betriebliche Anpassungen vornehmen, die auf eine Spitzenleistung abzielen.

Laut einer aktuellen Umfrage von Panoramic Power konnten 50% der Unternehmen mit EMS-gestützten Ressourcen-Leistungsmanagementsystemen (APM) routinemäßige Wartungs- und Reparaturkosten von unter 10% ihrer betrieblichen Gesamtgemeinkosten erzielen. Zum Vergleich: Nur 27% der Unternehmen ohne EMS-Informationen für ihr APM erzielen das gleiche Ergebnis.

Derzeit sind Energiemanagement und Ressourcenmanagement zwei Seiten einer Medaille. Der Markt wird im Endeffekt Lösungen verlangen, die eine nahtlose EMS- und APM-Funktionalität bieten, und intelligente Lösungsanbieter werden dem nur allzu gerne nachkommen.

Bei diesem sich neu entwickelnden großen Geschäftsfeld geht es nicht nur um eine neue Möglichkeit, Maschinen zu verfolgen oder zu steuern. Es verändert im wahrsten Sinne des Wortes, was es bedeutet, Energie zu überwachen und Ressourcen zu verwalten. Alle, die eine einheitliche Lösung einsetzen, werden fortschrittlicher sein, fähiger und besser auf die Zukunft der Energie vorbereitet.

Erfahren Sie mehr über die Umwandlung Ihrer Energiebilanz.