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Warum die Baubranche in Großbritannien jetzt handeln muss

Der Klimawandel ist eine große Herausforderung für die Bau- und Gebäudedienstleistungsbranche in Großbritannien. Glücklicherweise bietet die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine langfristige Lösung.

Das Vereinigte Königreich will bis 2050 die Emissionen auf 90 % unter dem Niveau von 1990 reduzieren. Ein Weg zur Umsetzung wurde bereits festgelegt. Da Gebäude 33 % der CO2-Emissionen in Großbritannien ausmachen, ist die Aufgabe überwältigend.

Eine Lösung, die sich bereits in der Branche als beliebt erwiesen hat, ist die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die KWK stellt einen wesentlichen Teil der Energie eines Gebäudes bereit und bietet einen Weg zur langfristigen Nachhaltigkeit, während gleichzeitig regulatorische, Planungs- und freiwillige Standards erfüllen werden.

Wie Emissionsziele festgelegt werden

Die Bewertung der CO2-Emissionen eines Gebäudes erfolgt mithilfe einer der folgenden Methoden:

  • Standard Assessment Procedure (SAP) für Wohnungen
  • Simplified Building Energy Model (SBEM) für andere Gebäude

Beide verwenden Dauerzustand-Berechnungen. Die Software vergleicht die berechneten Emissionen des vorgeschlagenen Gebäudes mit einem CO2-Zielemissionswert (TER).

Um mit Teil L der Bauvorschriften (England, Wales) oder Abschnitt 6 der Baunormen (Schottland) konform zu sein, müssen die vorhergesagten Emissionen für das Gebäude unter dem Ziel liegen.

Die Rolle des fiktiven Gebäudes

Der TER wird von den CO2-Emissionen eines fiktiven Gebäude abgeleitet. Dies hat die gleiche Geometrie wie das vorgeschlagene Gebäude, aber die Struktur und Dienstleistungen entstammen einem Satz von Standardeinstellungen, die ein akzeptables Niveau der Emissionen erzielen sollen. Im Fall von Gebäudedienstleistungen ist dies ein Gasheizkessel für Heizung und Stromnetz.

Die KWK-Lösung

Die Vor-Ort-Generierung von Strom und Wärme mittels Kraft-Wärme-Kopplung ist eine nachhaltige Methode, um die Emissionen des tatsächlichen Gebäudes weit unter den TER zu senken.

Da die Einheit Strom produziert, fängt sie die während des Prozesses generierte Wärme auf. Die Anlage kann dann dazu verwendet werden, kostengünstige Wärme und warmes Wasser zu bieten, was den Energieverbrauch und die Emissionen reduziert.

Für die Bauvorschriften muss die KWK-Anlage gut konfiguriert sein. Nach dem Non-Domestic Building Services Compliance Guide (der minimale Leistungsstandards festlegt) muss die KWK einen Mindestqualitätsindex von 105 nach dem Qualitätssicherungsstandard der Regierung für Kraft-Wärme-Kopplung (CHPQA) haben.

Planung – die Fallstricke der KWK vermeiden

Derzeit können Planungsbehörden zusätzliche Anforderungen für die Energieeffizienz als Bedingung für die Planungsgenehmigung erheben. Eine häufige Grundvoraussetzung ist, einen bestimmten Anteil der Energie aus Niedrig- oder Null-CO2-Quellen zu liefern. Die Integration von KWK stellt sicher, dass diese Anforderung erfüllt werden kann.

Durch seine Planungsrichtlinie verfügt London nun über eine Vorschrift, dass alle neuen Gebäude CO2-Emissionen von 35% unter dem aktuellen TER haben müssen, der durch die Bauvorschriften definiert ist. Ein gut konfiguriertes KWK-System wird einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen eines so niedrigen Emissionswerts leisten.

Freiwillige Standards

Durch die Reduzierung der CO2-Emissionen deutlich unter die behördlichen Vorgaben kann die KWK dazu beitragen, gute Bewertungen bei freiwilligen Umweltstandards zu erreichen, wie BREEAM und dem neuen Home Quality Mark.

KWK trägt zur einer nachhaltigen Zukunft bei

Mit einer gut konzipierten KWK können Sie einen wesentlichen Beitrag leisten, dass ein Gebäude die gesetzlichen und freiwilligen Nachhaltigkeitsstandards erfüllt. Einfach ausgedrückt: Es ist intelligente Technologie, bei der die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt steht.

Erfahren Sie mehr über die ENER-G Kraft-Wärme-Kopplung und ihre Vorteile für Ihr Unternehmen.