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Besseres Energiemanagement bei Gewerbegebäuden

Mit IoT können Sie Ihre Gebäudekomponenten zusammenbringen und besser verstehen, wie sie arbeiten.

Für ein erfolgreiches Energiemanagement ist es am besten, Gewerbegebäude nicht als einen Zusammenschluss von Glas, Stahl und Beton anzusehen – sondern als lebendige Organismen. Wie jeder andere Organismus besteht ein Gewerbegebäude aus vielen verschiedenen Komponenten, die zur Funktion des Gebäudes als Ganzes beitragen.

Viele Unternehmen nutzen nun das Internet der Dinge (IoT), um sich einen Überblick über die Funktionsweise dieser Komponenten zu verschaffen, sowohl als eigenständige Elemente und als Bestandteile eines größeren Systems. Indem Sie diese Komponenten per IoT in die digitale Welt aufnehmen, ermöglichen Sie eine Kommunikation zwischen ihnen und einem zentralen System. Hinzu kommt, dass Sie die Funktionalität von datengesteuerten Managementsystemen verbessern – wie der Gebäudemanagementsysteme, die die erfassten Informationen nutzen.

Heutzutage sind sogar alltägliche Gegenstände wie Kühlschränke und Thermostate mit „intelligenten“ Funktionen ausgestattet, und ihre Verwendung gewinnt an Popularität. Das Gleiche gilt im gewerblichen Bereich, in dem die neuen Geräte bereits mit integrierter Sensor- und Kommunikationstechnologie ausgestattet sind.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie in Ihrem Gebäude sofort alle Ihre perfekt funktionierenden älteren Anlagen ersetzen und von vorne beginnen müssen. Zum Glück gibt es erschwinglichere Optionen als den Erwerb völlig neuer Geräte. Bestehende Anlagen können leicht – und kostengünstiger – mit intelligenten Sensoren nachgerüstet werden und bieten so sogar noch mehr Vorteile als ein Ersatz durch ein völlig neues intelligentes Gerät.

Ein Gewerbegebäude Schritt für Schritt mit intelligenter Technik ausstatten

Intelligente Gebäudetechnik kann eine mächtige Investition sein: Es kostet etwa 2,50 $ (2,10 €) pro Quadratmeter, ein erweitertes Gebäudemanagementsystem bereitzustellen. Durch die Fokussierung auf vorhandene Ressourcen – anstatt einen ganzen Betrieb auf einmal auszustatten – ist der anfängliche Weg zu einem intelligenten Gebäude deutlich leichter zu handhaben, sowohl finanziell als auch operativ.

Ein intelligenteres Gebäudemanagement ist ein großes, fast allumfassendes Unterfangen, aber klein zu beginnen ist der Schlüssel zu einem funktionierenden System. Durch die Identifizierung einer Handvoll vorhandener Geräte, eines Systems oder eines Teilsystems zum Überwachen können Sie die Kosten für die Umsetzung kleinhalten, während die Vorteile des IoT fast sofort zu spüren sind. Der Ansatz „Krabbeln, Laufen, Rennen“ bietet ausreichend Zeit, um den Betrieb an die neue Technologie und die Vorteile (und Herausforderungen), die sie mit sich bringt, zu gewöhnen.

Sobald Ihre ausgewählten Systeme mit Sensoren nachgerüstet wurden und erste verwertbare Daten liefern, kann der eingehende Informationsfluss auch in die Gebäudeautomatisierungssysteme integriert werden, um gemäß Kontrollkriterien auf Echtzeitbedingungen zu reagieren.

Heizung und Kühlung können zum Beispiel so konfiguriert werden, dass sie auf das Wetter draußen reagieren und so weniger Energie verbrauchen, aber Ihr Gebäude gleichzeitig angenehm und komfortabel machen. Intelligente Beleuchtungssysteme können auf Bewegung und Nutzung reagieren, sodass sie sich automatisch in Zimmern und Fluren abschalten, die kein durchgängiges Licht benötigen. Auf diese Weise reagiert Ihr Gebäude auf seine Umwelt, so wie es auch ein lebendiger Organismus tun würde.

Mit einer intelligenten IoT-Lösung, die Informationen über die Energienutzung besitzt, kann das ganze Systeme auf die prospektive Instandhaltung umgestellt werden – wodurch die Stabilität des Betriebs verbessert und Ausfallzeiten verringert werden. Die aus der Überwachung der Energienutzung abgeleiteten Muster weisen deutlich drauf hin, wenn wahrscheinlich ein Fehler auftreten wird. Die Gebäudemanager werden informiert, bevor das Problem überhaupt soweit fortschreitet, dass eine Abschaltung oder ein Zusammenbruch des Systems eintritt. Durch derartige Erkenntnisse über die betriebliche Integrität des Gebäudes wird dafür gesorgt, dass es optimal läuft, während gleichzeitig der Energieverbrauch reduziert wird.

Ein umfassendes Energiemanagement beginnt mit intelligenten Systemen

Was als kleines und isoliertes Projekt beginnt, wird schnell zu einer größeren und standardmäßigeren Betriebspraxis wachsen. Die Vorteile, die Sie bereits im ursprünglichen eingeschränkten Rollout bemerkt haben, werden auf andere Bereiche und schließlich das gesamte Gebäude ausgeweitet. Innerhalb kürzester Zeit wird Ihr ehemaliges begrenztes Pilotprojekt zu einer IoT-Bereitstellung, die Ihr vorhandenes Gebäudemanagementsystem ergänzt und zu einem integralen Bestandteil davon wird sowie kontextbezogene, detaillierte Daten für informierte Best Practices nutzt.

Der ultimative Preis ist weiterhin ein umfassend intelligentes, vernetztes Gebäude. Die Verfolgung dieses Ziels mit einem Schritt-für-Schritt-Ansatz gewährleistet eine reibungslose Umsetzung, die sowohl erschwinglich als auch praktisch ist. Wenn Ihr IoT-System wächst, erweitert sich auch Ihr Zugriff auf Daten – so können Sie Erkenntnisse von weiteren intelligenten Geräten wie Thermostaten und Sicherheitssystemen nutzen, um Ihre allgemeine Gebäudeintelligenz zu verbessern. Ein erweitertes Energiemanagementsystem für Gebäude bietet das Potenzial für Einsparungen in Höhe von bis zu 66%, und jeder zusätzliche Datenpunkt bringt Sie näher an die Verwirklichung dieses Potenzials heran.

Letztlich erfordert ein erweitertes Energiemanagement fortlaufende operative Einblicke und ein starkes strukturelles Rückgrat. Eine intelligentes Managementsystem wird die Energieeffizienz verbessern, die betriebliche Kontinuität gewährleisten und Ihnen dabei helfen, das Endergebnis Ihres Unternehmens zu stärken. Die Informationen, die durch die Einführung von Sensoren an Ihren älteren Gebäudeanlagen und Systemen erfasst werden, sorgen für einen reibungslosen und effizienten Betrieb.

Je mehr Daten Sie erhalten, und je mehr Ressourcen Sie überwachen, desto näher kommen Sie an die Verwirklichung und sogar die Verbesserung Ihre betrieblichen Ziele heran. Letzten Endes handelt es sich hierbei nicht um ein Hexenwerk, sondern reine Datenwissenschaft. Jede kontextualisierte Information unterstützt Ihr Team dabei, tagtäglich mehr und bessere Entscheidungen zu treffen.